RT-KOENIGSBERG
MELDUNGEN ZUM ZEITGESCHEHEN

EUROPAs - Niedergang

https://www.rt-koenigsberg.com/EU_Niedergang.htm

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Präsident Macron – und die grand Nation“ in neuer imperialer Pose.....
 
13. 11. 2019
 
Man mag von Herrn Macron halten, was man will. In Sachen NATO-Kommentar ist ihm ausdrücklich zuzustimmen. Auch wenn er damit auf Dinge abzielt, die vielleicht nicht ganz im europäischen Sinne sein mögen. Aber, und das ist nicht zu übersehen, er will die Stärke der BRD ablösen und so die BRD mehr bestimmen können. Er will mit Frankreich die Nr. 1 in Europa werden, ohne das nichts mehr geht!
Nach „Hirntod“-Aussage: Macron wirft Kritikern „Zimperlichkeit und Scheinheiligkeit“ vor©
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13. November 2019
 
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REUTERS / JOHANNA GERON
Im Pariser Friedensforum hat der französische Präsident nach der scharfen Kritik an seinen Äußerungen zum „Hirntod“ der Nato nachgelegt. Er warf den Kritikern am Dienstag „Zimperlichkeit und Scheinheiligkeit“ vor.
Während seiner Eröffnungsrede am Dienstag beim Pariser Friedensforum vor Staats-und Regierungschefs aus rund 30 Ländern, äußerte Macron, er habe womöglich einige mit seinen Äußerungen über die Nato „vor den Kopf gestoßen“.
„Wir brauchen die Wahrheit. Zimperlichkeit und Scheinheiligkeit funktionieren nicht“, zitierte die französische Zeitung „Le Monde“ Macron.
Und damit war der Kritik Macrons noch nicht genug: Während seiner Rede bescheinigte er laut der französischen Zeitung „L’Obs“ dem internationalen System insgesamt eine „beispiellose Krise“. Nötig seien deshalb neue Formen der Zusammenarbeit.
„Hirntod der Nato“
Einige Wochen vor dem jüngsten Nato-Gipfel hatte Emmanuel Macron die Nato-Allianz heftig kritisiert und deren „Hirntod“ bescheinigt. Im Interview mit der britischen Zeitung „The Economist“ am 7. November sagte er, dass einer der Kritikpunkte fehlende Absprachen seien.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte daraufhin die Aussagen des französischen Präsidenten. Sie warf Macron „drastische Worte“ und einen unnötigen „Rundumschlag“ vor. Der polnische Premier Mateusz Morawiecki stufte im Interview mit der britischen Zeitung „Financial Times“ Macrons Bedenken, ob die Nato-Mitglieder mit gegenseitigem Schutz rechnen könnten, als gefährlich ein.
Das Pariser Friedensforum findet in Paris vom 11. bis 13. November statt. Bei dem Forum werden verschiedene Themen, wie zum Beispiel der Multilateralismus und der „Klimaschutz“, behandelt.
dg/gs
https://www.zaronews.world/zaronews-presseberichte/nach-hirntod-aussage-macron-wirft-kritikern-zimperlichkeit-und-scheinheiligkeit-vor/
 

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Radio Eriwan: „im Prinzip ja – aber......“
 
07. 11. 2019
 
Im Prinzip ist Herrn Emmanuel Macron wohl zuzustimmen. Allein seine Ausführungen zum Thema erscheinen doch von dem alten imperialen Denken der Franzosen herzurühren. Denn wenn Europa eine Weltmacht bleiben will, so ist hier sicherlich keine militärische Komponente mehr tragend. Europa hat keine äußeren Feinde, wo zu befürchten steht, sie könnten Krieg mit Europa beginnen. Außerdem ließen sich Verträge schließen, die Europa dann bewachen würden.
 
Nein, was Europa militärisch sichern würde, wäre eine völlige Neukonzeption im Militärdenken,-Handeln wie -Aufstellung der europäischen Verteidigungsstrukturen. Und dafür muß Europa keine militärische Weltmacaht sein, sondern eine kulturelle wie friedenstiftende Weltmacht, die durch ihr historisch bedingte Einsichtsfähgkeit, neue Politiken im Weltmaßstab geht. Ohne deshalb schwach wie angreifbar zu werden. Ihre Macht muß in der Wirtschaftsdominanz erfolgen, die die Deutschen Völker nicht bekämpft, sondern in das europäische System integriert wie respektiert. Wobei Deutschland zu seiner alten Disziplin- und Bildungsbereitschaft ohne ideologische Grabenkämpfe zurück kehren muß.
 
Das ist die einzige Zukunftperspektive die Europa noch hat, will sie nicht ihre Stellung in der Welt verlieren.
 
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bescheinigt der Nato den "Hirntod"
Aktualisiert am 07. November 2019, 15:22 Uhr