RT-KOENIGSBERG
MELDUNGEN ZUM ZEITGESCHEHEN

EUROPAs - Niedergang

https://www.rt-koenigsberg.com/EU_Niedergang.htm

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Fast schon historisch - jedoch aktueller denn je.....
26. 03. 2020

Europa schafft sich ab
oder: eine Vision zerbricht am Politalltag von Egoisten
 
Brüssel/Athen/Madrid, 25. Mai 2011
 
www.internet-magazin-les-art.eu Rubrik: Europa 1 aktuell
Redaktionsbeitrag „les Art“
 
Was waren das für Zeiten. Der Krieg war vorbei, die europäische Bewegung, von Italien und der Universität Pavia unter der berühmten Führung des brillanten Prof. Mario Albertini und seinen Jüngern ausgehend, überzog Europa und speziell Österreich wie Westdeutschland, bekamen neue Hoffnung auf eine friedliche, sozial gesicherte Zukunft.
 
Noch hieß die Bewegung MFE/EFB = Europäische Föderalistische Bewegung. Aber schon früh zeigte sich die alte Untugend aus Deutschland, in Deutschland muß wohl grundsätzlich, alles neu erfunden werden. So kam was kommen mußte, die europäische Europabewegung teilte sich in eine EU-Komponente und eine BRD-Komponente unter dem Namen „Europa-Union Deutschland“.
 
So kam es wie es kommen mußte. Hatte noch die EFB für Furore gesorgt, wo Willy Brand als Außenminister in Lübeck die Europadeklaration zur Vereinigung Europas zeichnete und die Parteien in den frühen sechziger Jahren die Aufforderung erhielten, sie mögen sich doch zu den Fragen und der Vereinigung Europas äußern, kamen Antworten wie: „wenn wir mehr wissen, sollten wir doch einmal etwas von uns hören lassen“, oder, „Europa, was ist damit gemeint“ usw. usf. Im Kern hatten alle drei Parteien in jenen Tagen, hierzu keine Meinung.
 
Das änderte sich aber schlagartig, als Konrad Adenauer, angestachelt durch Robert Schumann, der wiederum Schüler von John Monet, dem großen Franzosen der Europabewegung und Gründer der C.I.F.E., Nizza war, sich des Themas annahmen.
 
Und so hob dann ein Wettrennen um Europa an, wer wohl der bessere Europäer sei. Herr Hallstein als Europavertreter für die BRD, hat zur Europaeuphorie viel beigetragen und die Europabewegung hatte große Hoffnung, das der Schwung sich nun in Europapolitik gestalten ließe, die den Zielen der Europabewegung eines föderalistischen Konzeptes als Gegensatz zum Kapitalismus wie Sozialismus, die Fronten der entstandenen Blöcke helfen würden, aufzutauen und Europa als Friedensmacht und Vorbild für die Welt, Gestaltung annähme.
 
Es wurde nun in der BRD schick, Europäer zu sein, um hinter dem Mäntelchen des Gutmenschen, sich von Nationalpolitikzielen zu neutralisieren, umso mehr, das eigene Süpplein kochen zu können. So kam es den Parteien nur zu pass, daß die BRD aus Tradition oder Dummheit sei einmal dahingestellt, eben auch hier eine Sonderrolle hatte, nämlich einen Dackelverein namens Europaunion Deutschland, der nun nicht von freien Idealeuropäern geführt und gelenkt wurde, sondern nun von Europäern aus Deutschland mit Parteibuch. Wer kein Parteibuch vorweisen konnte, wurde in Europa nichts und wer nicht in Europa, sprich der Europaunion verweilte, konnte kein Europapolitiker sein. Diese Verknüpfung machte es dann auch möglich, daß der Europagedanke nur herhalten mußte, um die Völker letztendlich an der Nase herumzuführen, da kein Politiker wirklich vorhatte, denn daran glaubte, Europa wirklich zu vereinigen.
 
Daraus entstand dann das Gebilde Europa, so wie wir es heute kenne. Auf der einen Seite die ehemaligen Nationalpolitiker und Beamten, die nationalgesteuert nun wirkliche Europäer wurden und sich in Konkurrenz zum Herkunftsnationalstaat aufstellten und die Nationalparteibuchgänger, die ihre Karriere in nationalen Geschehen erlebten. Ein bis heute nicht aufgelöster Zweispalt, der letztendlich die Kausalität des Niederganges im Keim gebar.
 
Je mehr Europa sich zusammenschloß und umso notwendiger europäische Politik nach Außen wie insbesondere nach Innen wurde, um so mehr wird der Widerspruch fehlender europäischer Handlungsfähigkeit und –Systeme, offensichtlich. Europa wird von den national aufgestellten und ohne Bevölkerungsmerkmale ausgestatteten Berufseuropäern beherrscht, wie die Nationalstaaten argwöhnisch auf ihre nationale Aufstellung bedacht sind und den „Teufel“ daran denken, wirkliche Europapolitik der Einheit, zu betreiben.
 
So haben wir einmal zwischen allen Stühlen sitzend und sehr wenig sagend das EU-Parlament, daß keine Öffentlichkeit erhält, dann dazwischen, obwohl eigentlich das Eu-Parlament dazwischen steht, der EU-Ministerrat und die EU-Bürokratie als eigentlicher Wortführer mit Macht, jedoch ohne demokratische Legitimation oder Kontrolle, sondern als eingesetzte Stellen im Auftrage der Nationalregierungen und auf der wirklich nun anderen Seite, die Nationalregierungen, Nationalparlamente die meist das EU-Parlament gar nicht kennen willen, da es als Konkurrenz verstanden wird, wie Nationalparteien, die sich im jeweiligen Proporz, die Pöstchen und Einflusssphären, gegenseitig zuschieben und darum feilschen.
 
Am deutlichsten wird dieses Ungemach verfälschter Europapolitik, die die Europaidee lange vergessen macht und sich in ihr Gegenteil verkehrt dank der Grabenkämpfe national delegierter Europapolitiker und nationaler Nationalpolitiker, am Beispiel der Finanzkrise.
Einer hausgemachten Finanzkrise, aus der es eigentlich kein Entrinnen mehr gibt, da diese Krise bereits jegliche Vertragsgrundlagen und EU-Rechtsebenen ausgehebelt hat um sich vermeintlichen Notwendigkeiten unterzuordnen, um alles daran zu setzen, das Gesamtgebilde EU, nicht zerbrechen zu lassen.
 
Aber genau diese Verkrampfung der Unaufrichtigkeiten zur Erhaltung falscher Macht von Nationalregierungen, die keine mehr haben aber dennoch sich mühen, eigene Macht zu theatrisieren, führt eben zur Auflösung von Europa. Denn die Europäer in Griechenland, die die Suppe nun auslöffeln müssen, die z.B. falsche und ehrgeizige Ziele von Mitgliedschaft in der EU als Allheilmittel der Zukunft und eigener Verluste in Kompensation zu denken trachteten, anders formuliert, ihr eigenes Unvermögen sozialisierten, sind nun Opfer der Politiker, die der Eigenkorrumpierung nun zum Opfer fallen.
 
Ähnliches erleben wir in Irrland, wo eine Europaeuphorie und der Glaube an die Allesmachbarkeit im Bett der Europa, die Politiker verleitete, den Banken Staatsbürgschaften zu geben, die das eigene Volk überhaupt nicht im Falle des Schwures, schultern kann. Und genau dieser undenkbare Gau ist eingetreten. Aus Kurzsichtigkeit und Egoismus als Fehleinschätzung von Möglichkeiten eines geeinten Europas, das jedoch weiterhin Nationalpolitiken betreibt, das eben kein Europa zulässt sondern den Irrglauben bis heute pflegt, Europa wird es schon richten und für alles Gerade stehen.
 
Nicht viel Anderes erlebten wir, auch mit anderen historischen Hintergrünen in Portugal und Spanien. Italien liegt dann noch etwas anders und ist aufgrund der innenpolitischen Hassadeuren a la heute eines Berlusconi, eher ein Selbstbedienungsladen der Mafia geworden, denn ernsthafter und durch Verantwortung getragener Politik.
 
Was bleibt sind die „Nordländer“ wie Niederlande, die skandinavischen Regionen, Österreich, die Tschechei, ein wenig Belgien und Frankreich so wie Deutschland.
 
Hierbei spielt die BRD heute eine Sonderrolle aus vielerlei Gründen. Einmal wegen eines Lohndumpings im Verhältnis zu den EU-Mitgliedsländern, die die BRD heute zum dominanten Gebilde für die EU gemacht haben, was der Krieg selbst nicht erreicht hat und eben auch, weil der EU zwischenzeitlich letztendlich als politischer Preis als Ablösung des EU-Währungsausgleichssystems von Helmut Schmidt in Ablösung, nun die BRD sich selbst erneut verpfändet hat. Was einer Wiederholung von Versailles zum Wiederholten Maße, vergleichbar ist. Als politsicher Preis, das die armen Deutschen bloß geliebt werden.
 
Die kritische Stimme der französischen Finanzministerin, die nun die Präsidentschaft des IWF übernehmen soll als Ersatz eines sexbessenen SK, womit bei dieser Frau dann nicht zu rechnen wäre, wird nun sogar von der BRD hochgelobt, da sie als französische Finanzministerin alte Feindschaften ausgrub, die Deutschen lebten auf Kosten der anderen Mitgliedstaaten wegen ihres Exportüberschusses auch in die EU. Anders formuliert wollte sie damit ausdrücken, die Deutschen trügen die Schuld an der Misere vieler Mitgliedsstaaten der EU. Eine schon etwas merkwürdige Darstellung stellt dann die Europafrage erneut auf die Diskussionsagenda, wohin gehst Du Europa?
 
Nimmt man all diese Einzelereignisse in der Summe, die hier nur angeschnitten sind, so geht die Gefahr für Europa heute von Europa selbst aus. Europa schafft sich aufgrund eigenen Unvermögens von Einigkeit aus der Europaidee, nun selbst ab. Europa laufen letztendlich, die Bevölkerungen davon, und wird an sich selbst zerbrechen. Denn das erlebte Europa, das für nationale Fehlpolitiken herhalten muß, wird das nicht überstehen können.
 
Im Ergebnis müssen eigentlich die Nationalregierungen ersetzt werden. Was jedoch mangels Alternative zu den Nationalregierungen und den daraus erwachsenen Staaten Utopie blieben dürfte. Und Europa als Zweck des eigenen Vorteiles, wird auf Dauer eben kein Europa abgeben können, das Europa zusammen hält. Schon mal die übereifrige Erweiterung und Verwässerung der Europaidee auf nunmehr 27 Staaten, im Sinn jedoch reduziert auf eine Handelsgröße von in Geld gemessenen Vorteilen, nicht reichen wird. Dieses Unvermögen wird eine große Idee zerstören.
 
Europa schafft sich ab.

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EU-Kommission tritt als Anti-Europäer in Erscheinung - es reicht!
 
25. 03. 2020
 
Wir Alteuropäer haben einst für Frieden und Freiheit und einiges Europa der Völker, Grenzen eingerissen! Die Parteien Europas haben daraus leider eine faschistische Verwaltungsdiktatur errichtet, die sich jetzt gegen die eigenen Bürger richtet und ist dabei, das seit 1945 gewachsene europäische Bewußtsein in den Sumpf zu treten und aufzulösen.
 
Diese Demütigung der europäischen Völker kann nicht mehr hingenommen werden! Die heutige EU ist am Ende und muß aufgelöst werden, damit im alten Sinne der Europabewegungen, Europa neu aufgestellt werden kann!

 
Ein handfester Skandal: Einem russischen Flugzeug mit Hilfslieferungen zur Bekämpfung des Coronavirus an Italien wurde von Polen und Rumänien der Überflug verweigert.
Foto: Screenshot / Flightradar24.com
 
https://www.unzensuriert.at/content/95517-sieht-so-solidaritaet-aus-eu-staaten-verweigerten-ueberflug-von-russischem-hilfsflugzeug-am-weg-nach-italien?fbclid=IwAR2ZmxIdM9U-XmaNhT3qWqqEVyybW7KV8No-qCjHXK7QXDh8syuFSimm0wY
 

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Der Not gehorchend – in Italien setzt sich die Vernunft durch
 
211. 03. 2020
 
Italienische Anwälte-Vereinigung fordert Ende antirussischer Sanktionen
© Sputnik / Alexander Vilf
Politik
08:08 21.03.2020

© AP Photo / Luca Bruno
Italienische Anwälte-Vereinigung bittet Putin um Hilfe im Kampf gegen Coronavirus
 
Die Vereinigung der italienischen Anwälte, Camere Penali del Diritto Europeo e Internazionale (dt: Strafkammer für europäisches und internationales Recht), hat sich gegen die Verlängerung und Erweiterung der antirussischen Sanktionen, besonders vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie, ausgesprochen.
„Unsere Position läuft den Sanktionen, deren Verschärfung und der Zuspitzung der Beziehungen zu Russland im Handels- und politischen Bereich zuwider: In einer solchen Atmosphäre wird Italien große Verluste erleiden“, betonte der Chef der Vereinigung, Alexandro Maria Tirelli, in einem Gespräch mit der Agentur RIA Novosti, in Rom.
„Die Sanktionen gegen Russland sind eine falsche Wahl, als Strafe dafür verlieren wir seit 2014 etwa drei Milliarden US-Dollar jährlich. Besonders betroffen sind italienische Unternehmen: vom Agrar- und Nahrungsmittelsektor bis zur Mode. Das Szenario wird sich mit Gegenmaßnahmen nur verschlechtern“, so Tirelli. 
Ihm zufolge hat sich der Warenabsatz italienischer Unternehmen wegen der Sanktionen und des Konterembargos um mehr als zehn Milliarden Euro verringert.
„Wir wollen und fordern von der EU eine Autonomie in Fragen der internationalen Politik und die Möglichkeit, unsere Handelspartner selbst zu wählen“, sagte Tirelli.
Zudem brachte er seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Europa „in den wirtschaftlichen und geopolitischen Beziehungen davon nichts gewinnen wird, dass Russland ein Gegner bleibt“. 
„Zweischneidiges Schwert“
„Die Sanktionen sind in diesem Sinne ein zweischneidiges Schwert, das sowohl die trifft, die sie beschlossen haben, als auch jene, gegen die sie verhängt wurden. Sie bauen wieder Hindernisse auf, und nicht nur wirtschaftliche, die die Zeiger der Geschichtsuhr zurückdrehen könnten. Das ist eine Perspektive, in der das schwache Europa und besonders Italien nur verlieren können“, betonte Tirelli.      

© AP Photo / Luca Bruno
Italienische Anwälte-Vereinigung bittet Putin um Hilfe im Kampf gegen Coronavirus
Die Position der Vereinigten Staaten gegenüber Russland sei immer die Gleiche und stütze sich auf die Überzeugung, dass Russland eine Gefahr für die internationale Ordnung darstellen würde. Die  Krise in der Ukraine bewerteten die USA als Russlands Versuch, sich nach Westen zu erweitern.
„Wir als internationale Juristen denken, dass Italien im Konflikt in der Ukraine ein einfacher Beobachter bleiben muss, da es keine Möglichkeiten hat, Fragen, die nicht den geopolitischen Mittelmeer-Raum betreffen, zu beeinflussen. Italien kann sich nicht an die politische Position Deutschlands und der USA anpassen, weil es nur Schaden statt Nutzen nimmt“, sagte Tirelli abschließend.
Italienische Anwälte-Vereinigung bittet Putin um Hilfe im Kampf gegen Coronavirus
Am 11. März hatte die Vereinigung der italienischen Anwälte die russische Staatsführung gebeten, humanitäre Hilfe, darunter auch Atemschutzmasken, nach Norditalien zu schicken, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen.
Laut Tirelli besteht seine Vereinigung aus Hunderten führender Experten auf dem Gebiet der Auslieferung und des internationalen Strafrechts und ist ein Teil der landesweiten Vereinigung von Anwälten, die sich mit Strafverfahren beschäftigen.
Antirussische Sanktionen 
 
© Sputnik / Ilja Pitalew
Conte: Italien wird auf Aufhebung der Russland-Sanktionen hinarbeiten
Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich wegen der Situation in der Ukraine verschlechtert, wo sich Anfang 2014 ein Staatsstreich ereignet hatte, sowie aufgrund der Wiedervereinigung Russlands mit der Krim nach einem entsprechenden Referendum auf der Halbinsel, die bis dahin Teil der Ukraine gewesen war.
Die USA und die EU verhängten politische und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland angewandt hatten, und wechselte zu Importersatz.
https://de.sputniknews.com/politik/20200321326649661-italienische-anwaelte-vereinigung-fordert-ende-antirussischer-sanktionen/
 

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Katstrophen-Uschi dokumentiert ihre fehlende Europa- wie Gesetzesbildung.....
 
10. 03. 2020
 
Mit diesem Auftritt beweist von der Leyen wiedereinmal ihre fehlende Europbildung wie ihre fehlende Gesetzeskompetenz. Diesen Schmarren, den sie hier öffentlich von sich gibt, ist ein Angriff nicht nur auf die Griechen, sondern auf Europa. Und als Deutsche stehen ihr derartige Überheblichkeiten, die nur Dummheiten darstellen wie fehlendes Einfühlungsvermögen, nicht zu. Sie ist eine Schande für Deutschland wie für Europa und eine Anti-Europäerin der Kommission.

Der lapidare Hinweis der Bundeskanzlerin ist jedoch nur ihr übliches Bla-bla und nicht ernst zu nehmen, da nicht so gemeint.
 
Migration - Von der Leyen kritisiert griechische Sicherheitskräfte
9. März 2020
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen steht hinter einem Rednerpult und gestikuliert. (dpa /AP /Virginia Mayo)
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. (dpa /AP /Virginia Mayo)
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat Griechenland dazu aufgerufen, im Umgang mit Flüchtlingen das Asylrecht zu wahren.
Von der Leyen sagte in Brüssel, die Sicherheitskräfte müssten übermäßige Gewalt vermeiden und die Grundrechte sichern – darunter auch das Recht, in der EU einen Asylantrag zu stellen. Die EU-Kommissionspräsidentin trifft sich am Abend in Brüssel mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Dieser hatte Ende Februar erklärt, dass die türkische Grenze zur EU offen sei. Daraufhin hatten sich tausende Flüchtlinge auf den Weg in Richtung Griechenland gemacht. Die dortigen Sicherheitskräfte hindern die Menschen auch mit Tränengas und Wasserwerfern am Grenzübertritt. Zudem nimmt Griechenland aktuell keine Asylanträge mehr an.

Bundeskanzlerin Merkel sagte in Berlin, dass die EU Zustände wie vor fünf Jahren vermeiden wolle. Die Bürger könnten erwarten, dass die Politik es schaffe, Flucht und Migration zu ordnen, zu steuern und zu verringern.
 
https://www.deutschlandfunk.de/migration-von-der-leyen-kritisiert-griechische.1939.de.html?drn%3Anews_id=1108919&fbclid=IwAR2SeUJ_QaxjBRh_Ip0ryfx33GX7vm4c462B5i1N3OWgz2a70gZNE6-xD3Y
 

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Grenzbericht aus Griechenland: „europäische Solidaritäten“
 
07. 03. 2020
Sellner & Co: Erster Lagebericht von der griechischen Grenze
5. März 2020

Identitäre zeigen ihre Solidarität mit Griechenland, Foto: Paul Klemm
  • Aktuell stürmen Tausende Migranten gegen Europas Südgrenze an. Nur mit Mühe kann das griechische Volk die asylfordernden Massen noch zurückhalten. Als Mitglied einer kleinen Gruppe von Identitären ist Paul Klemm in das Krisengebiet gereist und berichtet auf jouwatch über seine Erlebnisse. 
von Paul Klemm
 
Müde und hungrig erreichten wir am Dienstagabend das bulgarische Slevingrad, wo wir für unsere erste Nacht im Ausland ein Hotelzimmer gebucht haben. Mithilfe eines kühlen Biers und einer guten Mahlzeit konnte sich die Reisegruppe nach der anstrengenden Fahrt erholen und über ihr Vorgehen in den nächsten Tagen beraten – auch wenn es schwer war, sich bei dem lauten  Gesang, den eine gutmeinende Bulgarin im Hotel-Restaurant erschallen ließ, zu verständigen.
 
Um sechs Uhr morgens brachen wir am Mittwoch zur Weiterfahrt auf. Wir überquerten die Grenze nach Griechenland und bewegten uns von da an immer nur wenige Kilometer von der Türkei entfernt. Die Landschaft, die an unseren Autofenstern vorbeizog, war karg, zerklüftet und gespickt mit Wachtürmen der griechischen Armee. Immer wieder rollten uns Militärfahrzeuge entgegen, vollbesetzt mit jungen, misstrauisch dreinblickenden Soldaten auf dem Weg zu ihrem Einsatzbereich. Hier schienen wir es mit einem Staat zu tun zu haben, der noch über intakte, gut kontrollierte Grenzen verfügt. Für uns als Söhne der Bundesrepublik ein vollkommen neuer und ungewohnter Umstand. Als wir dann zum ersten Mal versuchten, näher an die Grenze heranzukommen, bekamen wir die Effizienz des griechischen Grenzschutzes am eigenen Leib zu spüren. Kurzerhand wurden wir von einem kleinen, dunklen Auto überholt, aus dem zwei Zivilpolizisten sprangen und die Gruppe aufforderten, ihre Personalausweise zu zeigen.
IB-Aktivisten unterwegs in Griechenland (v.l.n.r. Till Lucas-Wessels, Philip Thaler, Martin Sellner, Brittany Sellner)
Weiter in Richtung Grenze zu fahren, gestatteten uns die Beamten leider nicht, statt dessen mussten wir sie auf die Polizeiwache einer nahe gelegenen griechischen Kleinstadt begleiten. Dort wurden unsere Ausweise geprüft und viele Fragen über das Ziel unserer Mission gestellt. Als wir ihnen erzählten, dass wir nach Griechenland gekommen sind, um linke Fake News zu widerlegen und die Griechen bei der Verteidigung Europas zu unterstützen, freuten sie sich aufrichtig,  waren fast schon gerührt. Sie rieten uns aber, woanders zu fragen, ob unsere Hilfe benötigt wird, da sie die Situation in Evros schon ganz gut unter Kontrolle hätten. Gern nahmen wir diesen Rat an, verabschiedeten uns und setzten unsere Fahrt nach Süden fort.
Im Kofferraum hatten wir ein großes Banner mit der Aufschrift „No Way“, das wir unbedingt in Grenznähe entrollen wollten, um unsere Solidarität mit den griechischen Einsatztruppen zu demonstrieren. Diese Gelegenheit bot sich, als wir an einer felsigen Anhöhe vorbeikamen, die sich am Rand der Grenzstraße erhob.

Auf Klettertour an der griechischen Grenze, Foto: Paul Klemm
„Hier hoch!“, rief Martin Sellner, schnappte sich eine mitgebrachte Griechenland-Flagge und kletterte mit der Eleganz eines alpinen Gamsbocks den steilen Hang hinauf. Die anderen folgten weniger elegant, aber doch entschlossen, vorsichtig auf allen Vieren nach oben kraxelnd. Dabei entdeckte uns eine Einheit griechischer Soldaten und hielt unten auf der Straße an. Erst verfolgten sie unseren Aufstieg mit argwöhnischen Blicken, als Sellner ihnen jedoch mit der Flagge ihres Landes zuwinkte, lächelten sie und riefen uns ein kameradschaftliches „Be careful!“ zu. Oben auf der Anhöhe entfalteten wir dann unser Banner, sodass die Worte „No Way!“ noch in weiter Entfernung sichtbar waren. Dazu ließen wir die Griechenland Flagge und unser Symbol,  das Lambda, nebeneinander im Wind flattern.
Martin Sellner mit Griechenland-Flagge, Foto: Paul Klemm
Ganz offensichtlich zufrieden mit unserer Botschaft spendeten uns die Soldaten Beifall, einer von ihnen filmte die Aktion mit seinem Handy. Und als wir den Abstieg wagten, warteten die Einsatzkräfte, bis sie sicher waren, das wir alle auch wieder heil unten angekommen sind. Mit einem solchen Maß an Solidarität hatten wir bei Antritt unserer Reise ehrlich gesagt nicht gerechnet. Dass wir als deutsche Patrioten an der Seite Griechenlands stehen, muss unserer Meinung nach jetzt auch in der Heimat gezeigt werden. Deswegen werden wir am Samstag eine Kundgebung in Wien veranstalten, auf dem wir unter dem Motto „Solidarität mit Griechenland“ zur europäischen Einheit aufrufen wollen. 
 
https://www.journalistenwatch.com/2020/03/05/unterwegs-europas-grenze/
 
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Kann man dieser Peinlichkeit nicht endlich einmal Sprechverbot erteilen?
 
01. 03. 2020
 
Diese Äußerungen von einigen Personen aus der CDU-Führungsriege, allen voran jetzt Frau KK, sind derart peinlich wie neben jeglicher Sache, dass man ihr wirklich den Mund verbieten sollte. Ihre unqualifizierten Außerungen schädigen nur noch das nationale wie europäische Interesse, wie die Bürger Europas....
 
Sie gehören ersetzt!
 
Nach Eskalation in Idlib: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer verlangt mehr Druck auf Russland

 
© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKE
Politik
08:50 01.03.2020